März 2018

Benefizkonzert im Bloomell mit The Musicmonkeys

Am 4. März 2018 fand das von Kansundi organisierte Benefizkonzert im Coffeehouse Bloomell in Olten statt. Es erschienen viele treue Spender und auch einige neue Gesichter kamen nach Olten, um den Musicmonkey zuzuhören, ein leckeres „Zmorge“ zu geniessen und für Kansundi zu spenden. Die Stimmung war gut, die Musik fantastisch und das Essen genial. Wir danken allen, die uns an diesem Tag unterstützt haben!


September 2017

Anfang September bekamen wir Besuch von Labidi, einem Mitglied unseres Kontaktvereins. Endlich konnten auch Nadia und Tina ihn kennenlernen! Er informierte uns an unserer Vorstandssitzung in Olten über den aktuellen Stand der Projekte und wir diskutierten über die zukünftigen Projekte (dazu bald mehr).

Die zweite Saison des Gemüsegartens steht kurz vor dem Start, die Frauen freuen sich sehr darauf und sind motiviert. Uns freute es vor allem zu hören, dass sie mit dem Verkauf eines Teils des Gemüses genug Geld verdient haben, um neue Samen zu kaufen. Das heisst, dass diese Gartensaison ganz ohne unsere finanzielle Unterstützung auskommt.

Das Centre social hat seine Aktivitäten gestartet, momentan gibt es an drei Abenden ein Programm, die regelmässigen Besuche eines Arztes und/oder KrankenpflegerInnen werden voraussichtlich Mitte Oktober starten. Die offizielle Eröffnungszeremonie wird Ende Dezember stattfinden, wenn Tina, Carmen und Benjamin dort sein werden.


Juli 2016

Bei unserem Burkina Faso-Besuch im Juli durfte natürlich ein Besuch in Toussiegoù und die Besichtigung der neu gebauten Wasser-Pumpe nicht fehlen.  

Wir wurden, wie immer, vom ganzen Dorf herzlich begrüsst. Die Kinder wollten uns sofort zeigen, wo die neue Pumpe ist und erklären, wie sie funktioniert. Der genaue Standort der Pumpe wurde mittels Test-Bohrungen der Baufirma bestimmt. Glücklicherweise liegt sie ziemlich zentral im Dorf, so dass keine Familie einen allzu langen Weg hat, um die vollen Kanister nach Hause zu transportieren. Die Pumpe wird rege genutzt, noch haben auch die Kinder Freude daran, den Hebel zu betätigen, eine sehr anstrengende Arbeit.  

Die neue Wasser-Pumpe erleichtert den Alltag sehr. Während unseres Aufenthaltes im Dorf wurden wir mehrmals darauf angesprochen und alle bedankten sich für die Unterstützung von Kansundi. Hiermit möchte ich die vielen Danksagungen gerne an euch Spender weiterleiten. Ohne eure grossartige Unterstützung wäre der Bau der Wasserpumpe nicht möglich gewesen! 

An unserem zweiten Morgen in Toussiegou war um 8 Uhr eine Dorfsitzung auf dem Marktplatz angesagt. Als wir, natürlich pünktlich um 8 Uhr, beim Marktplatz ankamen, war weit und breit noch niemand in Sicht ausser ein kleiner Junge, der den Platz fegte. Nach einer halben Stunde trafen dann die ersten Männer ein, die gemütlich Platz nahmen und miteinander plauderten. Gegen 9 Uhr kamen dann auch die ersten neugierigen Kinder um zu sehen, was auf dem Dorfplatz los ist. Noch ein bisschen später traten die ersten Frauen schüchtern hinzu, sie hatten seit dem frühen Morgen auf den Feldern gearbeitet und unterbrachen ihre anstrengende Arbeit für die Sitzung.  

Um ca. 10 Uhr waren wir dann endlich vollständig und konnten anfangen. Seydou, der Präsident unseres Partnervereins ADST, hiess alle herzlich willkommen und stellte uns vor. Zudem präsentierte er uns nochmals den Verein, erklärte den Ablauf und die Herausforderungen beim Bau der Pumpe und dankte offiziell für die Unterstützung. Auch der Dorfälteste begrüsste uns offiziell. Danach stellten Seydou und Souankiéba (Finanzverantwortlicher von ADST) ihre neuen Projektideen vor. Wir hörten aufmerksam zu, stellten Fragen und versprachen, ihre Ideen im Kansundi-Vorstand zu besprechen, sobald wir zurück in der Schweiz sind. Danach entstand eine spontane Diskussion über die Wichtigkeit, die Kinder in die Schule zu senden und den Hindernissen, die sich für die Familien konkret stellen. Vor allem die Frauen diskutierten rege mit.  

Zum Abschluss der Sitzung wurde dem Verein Kansundi ein Schaf als Dank für die Unterstützung und gute Zusammenarbeit überreicht. So gerne wir das Schaf auch mitgenommen hätten, mussten wir es wohl oder übel in Toussiegou lassen. Schon der Transport in die nächste Stadt wäre eine Herausforderung gewesen. Bevor wir uns aber vom ganzen Dorf verabschiedeten, liessen wir uns jedoch versprechen, dass das Schaf noch leben wird, wenn wir das nächste Mal im Dorf einen Besuch abstatten.