Gemeinschaftszentrum

Januar 2018

Ende Dezember fand die offizielle Eröffnung des Zentrums statt, der Tina, Benjamin und Carmen beiwohnen durften. Es war ein farbenfrohes Fest mit vielen Besuchern, auch lokale Politiker waren vor Ort. Dies war sehr wichtig, da sich diese nun dafür sorgen, dass in Zukunft regelmässig Ärzte und/oder Pflegepersonal nach Toussiegou kommen.

Daneben gibt es im Gemeinschaftszentrum auch Solarstrom und sogar einen Fernsehen. Unser Partnerverein ADST hat ein Programm erstellt, welche Filme gezeigt werden. Dies sind teilweise Aufklärungsfilme zu unterschiedlichen Themen, Dokumentationen, aber auch Fussballspiele. Wir haben angeregt, mindestens einmal pro Woche einen "Frauenabend" zu veranstalten und hoffen, dass dies möglichst bald umgesetzt wird.

Die Bibliothek in Biel hat uns ausrangierte, französische Bücher zur Verfügung gestellt, die nun in einem Raum des Gemeinschaftszentrums als kleine Bibliothek aufgestellt werden. ADST wird sich mit den Primarschullehrern organisieren, damit die Schulklassen diese Bibliothek regelmässig besuchen gehen.


September 2017

Das Gemeinschaftszentrum ist nun soweit fertiggestellt. Es wurde bereits mit Tischen und Stühlen eingerichtet, ein Ferneseher ist vorhanden, der mit den Solarzellen auf dem Dach betrieben wird. Zurzeit fehlt noch der Kühlschrank, welcher für die Aufbewahrung von Medikamenten und Impfstoffen notwendig ist. Auch dieser soll mit Solarenergie betrieben werden. Im Verlauf dieses Monats sollten die ersten Besuche von Krankenschwestern stattfinden. Vorallem für Kinder und schwangere Frauen wird dies eine deutliche Verbesserung der Gesundheit bedeuten.

Eine Person ist für die Sauberkeit und Ordnung im Centre Social zuständig. Das Gemeinschaftszentrum ist bereits drei Tage in der Woche geöffnet. An diesen Tagen werden Aufklärungsfilme (z.B. über Gartenbau) und Fussballspiele gezeigt. Ein Abend in der Woche ist für Interessierte kostenlos, die anderen Abende wird ein kleiner Eintritt verlangt, damit kleine Defekte wie zum Beispiel Glühbirnen ersetzt werden können.

Wir von Kansundi sind der Meinung, dass auch für Frauen noch mehr Angebote gemacht werden sollen, damit auch diese sich im Gemeinschaftszentrum treffen können und über ihre Anliegen sprechen können. Ausserdem soll eine kleine Bibliothek entstehen, wo französische Bücher ausgeliehen werden können oder direkt vor Ort gelesen werden können. Auch dafür soll ein Abend reserviert werden.

Am 28. Dezember findet die offizielle Eröffnung des Centre Social statt. An dieser Feier werden Carmen, Benjamin und Tina persönlich dabei sein. Eingeladen sind ausserdem wichtige Politiker.


Mai 2017

Der Bau des Gemeinschaftszentrums hat im März begonnen. Neben dem Bau eines Gebäudes, eines Unterstandes, sowie einer Mauer ist auch die Installation einer Solaranlage im Gange. Die Bauarbeiten kamen in den ersten Wochen gut voran. Leider fegte Ende April unerwartet ein grosser Sturm durch das Dorf, der neben weggerissenen Dächern, umgeknickten Bäumen auch eine Mauer des Gemeinschaftszentrums  zerstörte. Die Mauer war frisch gebaut und der Zement noch nicht trocken. Dies führt nun, neben einer kleinen zeitlichen Verzögerung, auch zu Mehrkosten, da neue Backsteine hergestellt und die Mauer wieder aufgebaut werden müssen. Wir sind froh, dass der Sturm nur Sachschäden hinterlassen hat, alle Bewohner des Dorfes konnten sich in Sicherheit bringen.  

Sobald der Bau des „Centre social“ fertiggestellt und die Räumlichkeiten eingerichtet sind, werden wir in Zusammenarbeit mit ADST das Programm (u.a. Freizeitprogramm für Jugendliche) erstellen und mit dem Gesundheitszentrum in Matiacuali einen Vertrag abschliessen, damit regelmässig Ärzte vorbeikommen werden. 


Oktober 2016

Bereits planen wir unser nächstes grosses Projekt: ein Gemeinschaftszentrum im Dorf Toussiegou. Das Konzept des Zentrums hat unser Partnerverein ADST erarbeitet.

Die Eckpunkte dieses Projektes sind:  

  • Zur Verfügung stellen eines Raumes für Arztuntersuchungen. Ein Arzt wird in Zukunft alle ein bis zwei Wochen nach Toussiegou gehen, v.a. zum Untersuchen von Schwangeren, Kindern und Notfällen. Bisher ist das nächste Krankenpersonal ca. 45 Minuten vom Dorf entfernt (je nach Strassenzustand); 

  • der vorhandene Solarstrom wird unter anderem den Schülern erlauben, auch abends zu lernen und ihre Hausaufgaben zu machen; 

  • Erstellen und Durchführen eines Freizeitprogramms für Jugendliche; 

  • Sensibilisierungs- und Aufklärungsfilme und -veranstaltungen zu unterschiedlichen Themen (z.B. Sexualität, Rechte der Frauen, Gesundheit)

 

Ein Teil der Kosten wird von ADST übernommen, den Grossteil wird Kansundi finanzieren.

Für die Umsetzung dieses Projektes sind wir wieder auf Eure Hilfe angewiesen. Wir freuen uns über jede Spende!